
Als meine Schwester mal zu uns zu Besuch kam, brachte Sie diese besondere Pasta aus Italien mit. Einige Monate blieb diese in meinem Vorratsschrank liegen, da ich sie für etwas Besonderes gebrauchen wollte, wo sie auch wirklich zur Geltung kam. So entwickelte ich dieses Rezept, welches ich vor kurzem wieder für ein frisch vermähltes Paar gemacht habe – es lebe die Liebe! Read more »

Ich wünsche euch allen ein glückliches 2010 mit viel Energie und einer guten Gesundheit!
Nach allen Schlemmereien der Festtage möchte ich hier mit einem leichten, vegetarischen Gericht beginnen, welches trotzdem den Bauch wärmt und einem neuen Schwung für die kalte Jahreszeit gibt. Read more »

Meine Mutter sowie meine Grossmutter baken noch heute über 20 Sorten Weihnachtsguetzli vor Weihnachten. Diese Tradition ist in unserer Familie tief verankert und so führe ich diese weiter, wenn auch mit weniger Sorten. Die Kinder lieben es, die Kleingebäcke auszustechen und natürlich vom Teig zu naschen. Ich liebe den Geruch der gebackenen Kekse im Haus; dieser gibt mir das Gefühl von Weihnachten – eine wunderschöne Einstimmung!
Damit sich die Arbeit, die Stunden in der Küche und die Kalorien in Grenzen halten, mach ich immer eine eher kleine Portion wie die untenstehende, denn Guetzlibacken sollte Freude machen und helfen, der Hektik des Weihnachtsrummels zu entfliehen: Also keinen Backstress!
Die „Mailänderli“ sind für mich fast die traditionellsten Weihnachtsguetzli. Hier habe ich dieses Rezept etwas abgewandelt, indem ich dem Teig Kakao und Orangenschale beimischte. Als ich meiner Mutter davon erzählte, taufte sie diese spontan „Sevillanerli“. J
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Mit meiner besten Freundin war ich mal für paar Tage in Berlin. Wir liefen den ganzen Tag in dieser faszinierenden Stadt herum und kamen gegen Abend mit müden Füssen zum Reichstag. Hier wurde der Tag der Deutschen Einheit gefeiert und die halbe Stadt schien auf den Beinen. Es bliess ein eisiger Wind und so war ein Glas heissen Glühwein unsere Rettung!
Hier nun meine fruchtige Abwandlung für 2 Gläser:
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Dieses geniale Rezept fand meine Mutter vor vielen Jahren, als wir noch ganz klein waren oder gar vor unserer Existenz, in einem Heft. Sie klebte es in einen kleinen weiss-rot karierten Ordner ein – noch immer sehe ich diesen vor mir. Mit den Jahren wurde es unser Familienrezept Nummer 1! Ob für Kinderpartys, Familienfeste oder kleine Mitbringsel, immer war dieses Rezept schnell zur Hand und rasch zubereitet, da meine Mutter die Zutaten dazu immer im Hause hatte.
Als meine Schwestern und ich dann ebenfalls zu kochen und backen begannen, griffen wir natürlich immer wieder gerne auf diese herrliche Nascherei zurück, die überall heiss geliebt wurde. Meine ältere Schwester und ich vergassen bei einem unserer ersten Versuche das Mehl und endeten mit einer klebrigen, Schokoladenmasse, die wir dann selbst vertilgen durften. Eine herrliche Erinnerung!
Hier nun meine Variante, dieser Schokoladenverführung, die nicht nur in die Weihnachtszeit passt. 😉 Read more »

Endlich ist wieder Orangen-Zeit! Die kleinen runden Bäumchen, die in Sevilla fast jede Strasse säumen, zeigen sich wieder orange gepunktet wie ein Flamenco-Kleid. Die prallen Früchte leuchten aus den sattgrünen, fleischigen Blättern hervor, als wollten sie jeden Passanten verführen!
Dies ist eines meiner liebsten Fisch-Gerichte, denn es sieht toll aus, schmeckt herrlich fruchtig, lässt sich gut vorbereiten und schnell zubereiten und zudem stärkt die Kombination von Omega -3-Fettsäuren und Vitamin C die Abwehrkräfte. Guten Appetit! Read more »

Die „pimientos rellenos“, wie sie in Spanien heissen, findet man hier in allen erdenklichen Variationen: Meist werden sie mit Hackfleisch, Fisch oder Käse gefüllt. Ob kalt oder warm; sie schmecken immer herrlich und das leuchtende Rot bringt Farbe auf die Teller.
Zum ersten Mal ass ich diese Spitzpaprikas im Sabina – einem gemütlichen, spanischen Restaurant auf der Cartuja. 2 Wochen später kam meine beste Freundin aus der Schweiz zu Besuch und schenkte mir die „Kochbibel“ Spaniens; 1080 recetas de cocina von Simone Ortega. Mich faszinierten dieses gefüllte Gemüse und die Einfachheit seiner spanischen Rezepte. Hier habe ich meine eigene, vegetarische Variante entwickelt. Sie eignet sich besonders als Vorspeise oder leichte Mahlzeit zusammen mit Salat. In Spezialitätengeschäften lassen sich Spitzpaprikas bereits gehäutet in Dosen kaufen. Damit lässt sich schnell und einfach eine herrliche Vorspeise zaubern.
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Vor ein paar Jahren arbeitete mein Mann für mehrere Monate in Wien. Da liess ich es mir natürlich nicht nehmen, ihn so oft als möglich zu besuchen. An einem strahlenden Herbsttag waren wir bereits quer durch die Stadt gelaufen, da knurrten unsere Magen. Unser geliebter Naschmarkt war zu weit weg und wir hatten bereits etwas „runde“ Füsse. Da musste eine Alternative her. Der Tag war herrlich warm und mild, so dass wir keine Lust hatten, uns in ein verrauchtes Lokal ins Kunstlicht zu setzen. Gleich um die Ecke, Anfang der Maria-Hilfer-Strasse entdeckte mein Mann eine Bäckerei der besonderen Art. Dort werden ausschliesslich Bagels verkauft, jedoch in allen erdenklichen Variationen. Mit dick gefüllten Brötchen verliessen wir die Bäckerei, setzten uns beim Museum für moderne Kunst auf eine Bank und bissen genüsslich in unsere leckeren Bagels mit der strahlenden Sonne im Gesicht. Deshalb erinnern mich die lustigen Brotkringel an Wien, obwohl sie – wie der Name erahnen lässt – aus Nordamerika stammen.
Hier meine Bagel-Variante: Da diese Brötchen zuerst gekocht werden, verkürzt sich die Backzeit. Somit sind sie relativ schnell gemacht und eignen sich herrlich für ein Sonntagsfrühstück der besonderen Art! Der Teig kann auch am Vorabend gemacht werden und im Kühlschrank oder im Keller über Nacht aufbewahrt werden. Read more »

Vor ein paar Tagen schaute ich per Zufall in einen wunderschönen, andalusischen Innenhof in Sevilla und entdeckte in dessen Mitte einen kleinen Granatapfelbaum. Noch nie zuvor habe ich diese für mich exotische Frucht wachsen sehen. In der Schweiz werden die Granatäpfel häufig ins Weihnachtsessen integriert, um ihm eine exotische und fruchtige Note zu verleihen. Sein bestechendes Karmesinrot bringt Farbe in die Winterküche. Hier in Spanien hat diese Frucht momentan Hochsaison und schmeckt unglaublich süss. Auch die Avocado und die Frühorangen reifen zu dieser Jahreszeit und geben diesem Salat nicht nur ein herrliches Geschmacksbouquet, sondern auch viele, kostbare Vitamine und Spurenelemente, die man in der „Schnupfen-Zeit“ besonders gut gebrauchen kann. Read more »

Herbstzeit ist natürlich auch wieder Wild-Zeit. Wenn es draussen stürmt, regnet oder einfach der Nebel um die Hausecken zieht und einem frösteln lässt, gibt es für mich nichts besseres, als einen herzhaften Hirsch- oder Rehpfeffer. Dabei darf die klassische schweizer Beilage natürlich nicht fehlen: Die Spätzli.
Diese Kräuterspätzli lassen sich aber auch beliebig kombinieren; zum Beispiel zu einer kräftigen Tomatensauce mit viel Knoblauch oder einer Rotwein-Pilz-Sauce, denn Spätzli sind eigentlich eine schnelle Variante, hausgemachte Pasta herzustellen. Somit lassen sich auch fast alle Pastasaucen damit kombinieren. Versuch doch mal deine Lieblingssauce mit diesen Spätzli. 😉 Read more »